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LzO - Landessparkasse
Oldenburg/D

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LzO - Landessparkasse
Oldenburg/D

Natürliche Fortsetzung einer architektonischen Idee

Die Fassadengestaltung der Landessparkasse zu Oldenburg folgt einem orthogonalen Ordnungsprinzip. Bei der Freiflächengestaltung haben wir uns an dieses architektonische Muster gehalten – und es mit der Freiflächengestaltung fortgesetzt.

Ein Raster aus Streifen, Feldern und Flächen erstreckt sich nun über das Gelände. Schmale und breitere Streifen, wie sie sich auch in der umliegenden Kulturlandschaft wiederfinden, strukturieren die Grünflächen. Additive Sequenzen aus Gräsern, Sträuchern und Stauden erzeugen ein spannungsreiches Gesamtbild. Kontrast und Abwechslung überall: So kontrastieren die harten Kanten der Belagsflächen mit den weichen Linien der Blattschmuckstauden in variablen Grüntönen. Die Belagsflächen aus Naturstein variieren wie die Streifentextur. Hier werden Pflasterflächen mit Plattenstreifen verwoben.

Die ganze Planung folgt einer Rastermatrix, in die auch alle notwendigen Funktionen des Gebäude-Ensembles integriert sind. Aus der Eingangshalle heraus erstreckt sich die Magistrale als zentrale Achse, an der sich alle Gebäudeteile orientieren. Die Achse wirkt wie eine einladende Geste, mit der Kunden und Mitarbeiter wie auf einem roten Teppich in die Bank geleitet werden.

Drei Atrien im Gebäudekomplex bilden mit Wasser- und Staudenflächen ruhige, rhythmisierte Zonen: Oasen der Ruhe inmitten der Betriebsamkeit. Draußen setzt ein Raster aus unterschiedlichen Ahorn-Arten die Struktur der Freiraumplanung in die dritte Dimension fort. Die vorhandene Baumreihe an der Hauptstraße bildet eine grüne Raumkante und zugleich den Übergang in die offene Landschaft.

AUFTRAGGEBER: LzO – Landeszentralsparkasse zu Odenburg
ARCHITEKTEN: RKW Architekten, Düsseldorf
PLANUNGSZEIT: 2005 – 2007
BAUZEIT: 2008 – 2009
BEARBEITUNGSFLÄCHE: 22.000 m²
GESAMTKOSTEN: 3.65 Mio. EUR
LEISTUNGEN FSWLA:  Objektplanung, Bauleitung

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