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Zoo Köln - Elefantenhaus
Köln/D

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Zoo Köln - Elefantenhaus
Köln/D

Freie Bahn für Elefanten

Elefantenkühe, die mit ihren Kleinsten im Wasser spielen, Bullen, die sich genüsslich in der Erde suhlen – die Bilder natürlicher Tierwelten wurden im Kölner Zoo Realität. Auf über 16.000 Quadratmetern entstand hier ein naturnaher Lebensraum für eine indische Elefantenherde.

Die „Steppenlandschaft“ besteht aus drei Bereichen: Kuh-, Bullen- und Paargehege, die jeweils mit eigenen Sandsuhlflächen ausgestattet sind. Getrennt wurden die einzelnen Areale durch naturgetreu nachgebildete Felsformationen. Die Kunstfelsen aus Spritzbeton und auch Natursteinen sind oben, unerreichbar von den Rüsseln der Elefanten, bepflanzt.

Kein Zaun stört hier die natürliche Kulisse. Das Elefantenhaus ist einem Wald nachgebildet. Ähnlich wie Bäume tragen Stämme und Äste eines Holztragwerkes Schutz spendende und begrünte Dächer. Ein inneres und äußeres Wassergrabensystem dient als Badestelle für die Dickhäuter, ist zugleich Begrenzung nach außen und stellt die notwendige Distanz zwischen Tier und Mensch her.

Besucher können auf drei erhöhten Plateaus und dem Rundweg Entdeckungsreisen um das Gehege machen, aus verschiedenen Winkeln Einblicke in die Lebenswelt der Elefanten gewinnen. Über die enge Verzahnung von drinnen und draußen bieten wir den Besuchern bisher in Zoos ungekannte Erlebnismöglichkeiten an.

AUFTRAGGEBER: Aktiengesellschaft Zoologischer Garten, Köln
ARCHITEKT: Oxen + Römer und Partner Architekten, Köln
PLANUNGSZEIT: 1999 – 2004
BAUZEIT: 2002 – 2004
BEARBEITUNGSFLÄCHE: 14.000 m²
GESAMTKOSTEN: 2.5 Mio EUR
LEISTUNGEN FSWLA: Objektplanung

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